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Folsäure ist nicht nur ein wichtiges Vitamin in Bezug auf einen gesunden Stoffwechsel, sondern gerade in der Schwangerschaft von großer Bedeutung. Dies liegt zum einen an ihren allgemeinen Aufgaben im Körper und zum anderen an dem erhöhten Bedarf von werdenden Müttern in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft. Die Thematik ist für viele Frauen von Wichtigkeit und wirft noch immer zahlreiche Fragen auf. Denn nach der Nationalen Verzehrstudie II nehmen rund 86 Prozent der Frauen in Deutschland nicht genügend Folsäure zu sich. Auf dieser Seite finden zukünftige Mütter Hilfestellungen und Antworten zu den häufigsten Fragen in Bezug auf Folsäure und Kinderwunsch.

Neben Informationen zur Folsäure selbst finden die Leserinnen auf diesen Seiten auch Erläuterungen zu Lebensmitteln mit Folsäure, welche Nährstoffe in der Schwangerschaft ebenfalls eine Rolle spielen und welche Ergänzungsprodukte für eine unterstützende Folsäurezufuhr für Frauen geeignet sind. Auch wenn zunächst nur der Kinderwunsch besteht, so ist eine frühzeitige Information in Bezug auf Folsäure durchaus sinnvoll. Denn bei einer zusätzlichen Einnahme benötigt der Körper einige Zeit, um den Folsäurespiegel entsprechend zu erhöhen und das Vitamin vorsorglich zur Verfügung zu haben.

Inhaltsverzeichnis von Kinderwunsch Folsäure

Was ist Folsäure?

Folsäure ist ein Vitamin aus der Gruppe der B-Vitamine. Es gehört zu den so genannten essentiellen Vitaminen, da es nicht vom Körper selbst hergestellt werden kann. Es wurde Anfang der 1940er Jahre als 13. und letztes bisher bekanntes Vitamin entdeckt. Folsäure ist für diverse Stoffwechselprozesse von großer Bedeutung. Es ist auch als Vitamin B9 und teilweise als Vitamin B11, Vitamin M oder Folat bekannt.

Folsäure ist wasserlöslich, sowie licht- und hitzeempfindlich. Diese Eigenschaften können gerade bei der Nahrungsaufnahme eine Rolle spielen. Dies bedeutet, je frischer und unbehandelter ein Lebensmittel mit Folsäuregehalt ist, desto mehr Folsäure befindet sich auch darin. Insbesondere bei Gemüse kann eine lange Aufbewahrung oder Kochzeit zu Vitaminverlust führen. Dies gilt nicht nur für Folsäure, sondern für viele andere Vitamine und auch Nährstoffe.

Im menschlichen Körper ist Folsäure mitwirkend in den Bereichen der Blutbildung, der Zellteilung, des Nervensystems und des Stoffwechsels im Allgemeinen. Somit ist es vor allem für werdende Mütter von Bedeutung. Denn während der Schwangerschaft kommt es zum Gewebewachstum und zur Heranreifung von Nervenzellen, Blutzellen und Knochen. Der Körper benötigt zu dieser Zeit vermehrt Nährstoffe, um diese Aufgaben bewältigen zu können. Da Folsäure auch künstlich hergestellt werden kann, kann die Zufuhr eines Nahrungsergänzungsmittels sinnvoll sein in Phasen eines erhöhten Bedarfs.

Warum ist Folsäure in der Schwangerschaft so wichtig?

Folsäure übernimmt eine Vielzahl von wichtigen Aufgaben im Körper des Menschen. In der Schwangerschaft ist der Bedarf erhöht, da die Mutter neben sich auch das heranwachsende Leben versorgen muss. Denn gerade zu Beginn der Schwangerschaft finden im mütterlichen Körper Prozesse statt, bei denen insbesondere die Folsäure beteiligt ist.

Die werdende Mutter benötigt Folsäure für den Eigenbedarf, damit Zellstoffwechselvorgänge und Blutbildung regulär ablaufen können. Ferner ist das Vitamin für die Zellteilung und das Wachstum des Gewebes während der Schwangerschaft verantwortlich. Schließlich beginnt nicht nur der Embryo zu wachsen, sondern auch die Gebärmutter und das Bauchgewebe. Als ein B-Vitamin ist Folsäure somit an mehreren Prozessen im Körper beteiligt und daher auch außerhalb der Schwangerschaft von Bedeutung. Während der Schwangerschaft – insbesondere in den ersten drei Monaten – verdoppelt sich der Bedarf an Folsäure von 0,4 auf 0,8 mg pro Tag. Denn Folsäure ist auch für die ersten Entwicklungsprozesse des Fötus ein wichtiger Baustein. Hier ist sie mitverantwortlich für die Ausbildung des Nervensystems, welche in der frühen Embryophase beginnt. Eine ausreichende und gegebenenfalls zusätzliche Einnahme von Folsäure kann diese erste Entwicklungsphase unterstützen.

Ist Folsäure nur in der Schwangerschaft oder auch bei Kinderwunsch wichtig?

Ein Mehrbedarf an Folsäure besteht in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft. Sobald sich die befruchtete Eizelle zu entwickeln beginnt, benötigt sie auch zusätzliche Nährstoffe und Vitamine. Diese erhält der Fötus durch das Nährstoffangebot der Mutter. Der erhöhte Folsäurebedarf besteht jedoch direkt ab Beginn der Schwangerschaft, also ab dem ersten Schwangerschaftstag.

In den meisten Fällen wird die Schwangerschaft erst festgestellt, sobald sie bereits wenige Wochen im Gange ist. Eine gezielte und rechtzeitige Aufnahme von Folsäure kann daher schwierig werden. Aus diesem Grund wird die vermehrte Einnahme bereits ab Kinderwunsch empfohlen. Dies hat zumindest zwei Gründe: Einerseits weiß die Frau den genauen Zeitpunkt der tatsächlichen Befruchtung und somit den Beginn der Schwangerschaft meist nicht im Voraus. Andererseits benötigt der Körper oft einige Wochen, um die zusätzliche Menge an Folsäure auch tatsächlich im Körper bereitzustellen. Daher kann Folsäure schon bei Kinderwunsch regelmäßig eingenommen werden. Auf diese Weise sind Sie ab Beginn der Schwangerschaft optimal mit Folsäure versorgt.

In diesem Zuge kann die zukünftige Mutter auch weitere für die Schwangerschaft wichtige Nährstoffe oder Vitamine vermehrt einnehmen. So benötigt Folsäure beispielsweise auch Vitamin B12, um vom Körper optimal aufgenommen und genutzt zu werden. Es ist in jedem Fall sinnvoll sich bereits bei Kinderwunsch über eine zusätzliche Nahrungsergänzung Gedanken zu machen, um bei Bedarf rechtzeitig damit beginnen zu können.

Wie viel Folsäure sollte ich in der Schwangerschaft zu mir nehmen?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DEG) hat den täglichen Bedarf an Folsäure bei Erwachsenen mit 400 Microgramm (0,4 mg) ermittelt. Für Schwangere jedoch liegt der Bedarf vor allem in den ersten 12 Schwangerschaftswochen bei 800 Microgramm (0,8 mg). In dieser Zeit wird das neurale System des Fötus in seinen Grundbausteinen entwickelt und benötigt daher verstärkt Folsäure. Ab der 13. Woche sinkt der Bedarf wieder auf die ursprünglichen 0,4 mg täglich. Laut der Nationalen Verzehrstudie II nehmen rund 86 Prozent der Frauen in Deutschland zu wenig Folsäure auf. Wenn die Menge bereits den eigenen Bedarf nicht ausreichend deckt, dann kann es speziell während der Schwangerschaft zu einer Unterversorgung des Embryos kommen.

Um eine Unterversorgung ausschließen zu können, werden diverse Ergänzungsmittel mit Folsäure für werdende Mütter angeboten. Wie hoch die aktuelle Folsäureversorgung ist, können Frauen durch einen Bluttest beim Arzt feststellen lassen. In diesem Zuge kann auch ein geeignetes Präparat zur Sublimentierung ausgewählt werden, falls ein Bedarf besteht. Neben Folsäure sind auch noch andere Nährstoffe für den Organismus während der Schwangerschaft von Bedeutung.

Der Folsäurespiegel und der tatsächliche Bedarf können von Frau zu Frau unterschiedlich sein. Nahrungsgewohnheiten und eventuelle Krankheiten können eine Rolle spielen. Nahrungsergänzungen mit Folsäure können die tägliche Aufnahme jedoch unterstützen und der Mutter dadurch mehr Sicherheit geben. Speziell zu diesen Zweck wurden Produkte wie BabyFORTE FolsäurePlus entwickelt. Sie enthalten viel Folsäure und andere für die Schwangerschaft wichtige Nährstoffe. Mit einer täglichen Einnahme kann die Ernährung auf einfachem Wege ergänzt werden.

Welche Lebensmittel enthalten viel Folsäure?

Folsäure gehört zu den essentiellen Vitaminen und kann daher nicht vom Körper selbst produziert werden. Die Aufnahme durch die Ernährung oder Ergänzungen ist deshalb notwendig. Folsäure ist in einer Vielzahl von pflanzlichen und einigen tierischen Lebensmitteln enthalten. Das B-Vitamin ist nicht nur für eine gesunde Ernährung von Bedeutung, sondern insbesondere auch für die Schwangerschaft. In diesem Zusammenhang sind auch Jod, Eisen und Vitamin B12 von Bedeutung.

Folsäure

Der Gehalt an Folsäure ist in Hefe und in Weizenkeimen besonders hoch, gefolgt von Kalbsleber und Geflügelleber. Zu den weiteren tierischen Folsäurequellen gehören Nieren von diversen Tieren, sowie Eier (Eigelb).

Im Bereich Gemüse sind vor allem Salate und Blattgemüse wichtige Lieferanten. Allgemein ist grünes Gemüse zu erwähnen. Dazu gehören beispielsweise Brokkoli und Grünkohl, sowie andere Kohlsorten.

Im Bereich Getreide und Hülsenfrüchte sind Bohnen, Sojaprodukte und auch Nüsse zu nennen. Vollkornprodukte sind ebenfalls reich an Folsäure und zudem auch an Ballaststoffen.

Jod, Eisen und Vitamin B12

Jod und Eisen gehören zu den Spurenelementen, Vitamin B12 hingegen zur Gruppe der B-Vitamine wie auch Folsäure. Während Vitamin B12 und Jod hauptsächlich in tierischen Produkten vorkommen, kann Eisen pflanzlich oder tierisch zugeführt werden. Wichtige Lieferanten für Jod sind Fische wie etwa Hering, Lachs oder Garnelen. Vitamin B12 befindet sich zahlreich in Leber, Niere oder auch Algen. Eisen ist wiederum in Schweineleber, aber vor allem in getrockneten Kräutern, sowie Zuckerrübensirup, Kakaopulver oder Bierhefe enthalten.

Für eine verbesserte Eisenaufnahme wird häufig der gleichzeitige Verzehr von Vitamin C (etwa in Form von Johannisbeersaft) empfohlen. Milchprodukte können die Aufnahme durch den Körper hingegen behindern. Auch BabyFORTE FolsäurePlus ist reich an Vitamin B12, Jod, Eisen und Vitamin C.

Bei einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung kann dem Körper ausreichend Folsäure über die Ernährung zugeführt werden. Schwangere müssen dabei nicht zwangsläufig nur Lebensmittel mit besonders viel Folsäure zu sich nehmen. Denn bei einer vielseitigen Ernährung mit Eiweißen, Kohlenhydraten und Vitaminen erhält der Körper auch die anderen wichtigen Nährstoffe und Vitamine für den Körper.

Dennoch kann es gelegentlich zu einer Unterversorgung mit Folsäure (oder anderen Nährstoffen) kommen. Die Gründe können unterschiedlich sein. Trotz ausgewogener Ernährung können bestimmte Erkrankungen oder andere Faktoren die Aufnahme von Nährstoffen beeinträchtigen.

Welche weiteren Nährstoffe sind während der Schwangerschaft ebenfalls wichtig?

Folsäure ist ein wichtiger Nährstoff für schwangere Frauen, daher auch Name unserer Webseite Kinderwunsch Folsäure. Doch auch andere Vitamine und Nährstoffe spielen bei den körperlichen Vorgängen in diesen neun Monaten eine wichtige Rolle. Zum Einen, weil sie in Verbindung mit Folsäure und deren Funktion stehen, und zum Anderen, weil sie für bestimmte Prozesse vermehrt benötigt werden.

Vitamin B12

In Verbindung mit Folsäure ist vor allem Vitamin B12 von Bedeutung. Wie auch Folsäure gehört es zu den B-Vitaminen und damit zu den essentiellen Vitaminen, welche dem Körper durch die Nahrung zugeführt werden müssen. Der Körper kann es demnach nicht selbst herstellen. Vitamin B12 arbeitet bei vielen Stoffwechselprozessen eng mit Folsäure zusammen. Sie kann vom Körper nur vollständig verwertet werden, wenn auch genügend B12 zur Verfügung steht. Es kann also sinnvoll sein, beide B-Vitamine bei Kinderwunsch und während der Schwangerschaft gemeinsam vermehrt zu sich zu nehmen. Die Begriffe Folsäure Kinderwunsch stehen daher in engen Zusammenhang. Vitamin B12 ist ebenfalls wichtig für die Zellteilung, Blutbildung und das Nervensystem.

Jod

Eine zusätzliche Zufuhr von Jod kann ebenfalls sinnvoll sein. Jod ist ein Mineralstoff, welches für die Schilddrüse von Bedeutung ist. Es unterstützt den Aufbau von Schilddrüsenhormonen und ist somit beteiligt beim Wachstum körpereigenem Gewebes. Dazu zählt die Entwicklung von Muskeln, Knochen und Organen, sowie von Nervenbahnen und letztlich des Gehirns. Allerdings ist Jod in vielen Lebensmitteln zusätzlich angereichert. Frauen, die an Erkrankungen der Schilddrüse leiden, sollten eine vermehrte Einnahme zunächst mit ihrem Arzt besprechen.

Eisen

Eisen ist ein essentielles Spurenelement, welches ebenfalls bei der Blutbildung beteiligt ist.In den ersten Wochen der Schwangerschaft ist der Bedarf an Eisen erhöht. Gerade bei der Geburt kann es zu großem Eisenverlust bei der Mutter kommen. Die gleichzeitige Aufnahme von Vitamin C kann die Eisenresorption im Körper verbessern, während Milchprodukte die Aufnahme behindern können.

Neben Folsäure spielen Eisen, Jod und Vitamin B12 wichtige Rollen während der Schwangerschaft. Vor allem Jod und Eisen haben nicht nur einen erhöhten Bedarf zu dieser Zeit, sondern werden laut Nationaler Verzehrstudie II von vielen (nicht schwangeren) Frauen auch nicht ausreichend zu sich genommen. In der Schwangerschaft könnte aus dieser unzureichenden Aufnahme dann ein Mangel entstehen. Aus diesem Grund werden nahrungsergänzenden Folsäurepräparaten, wie BabyForte FolsäurePlus, häufig ebenfalls Eisen, Jod und Vitamin B12 zugesetzt.

Es ist schwer ausreichend Folsäure aufzunehmen – welche Gründe gibt es noch für eine Unterversorgung?

Ein gesunder und natürlicher Weg zur Folsäure-Aufnahme führt über eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung. Bei regelmäßigem Verzehr von verschiedenem Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und ein wenig Fleisch dürfte ein Erwachsener genügend Folsäure zu sich nehmen. Dies gilt jedoch überwiegend für gesunde Menschen. In der Schwangerschaft erhöht sich der Bedarf jedoch auf rund das Doppelte. Die Folsäuredeckung kann alleine durch die Nahrung eventuell problematisch werden.

Eine ausreichende Aufnahme von Folsäure hängt selbst bei nicht Schwangeren von mehreren Faktoren ab. So benötigt das B-Vitamin in der Regel auch andere B-Vitamine, um vom Körper entsprechend verarbeitet zu werden. Zur Vorsorge können Frauen mit Kinderwunsch im Vorfeld ihre Nährstoffwerte bestimmen lassen, um mögliche Mängel festzustellen.

Zu einer Unterversorgung mit Folsäure können diverse Faktoren führen. Eine mangelhafte Ernährung kann beispielsweise für einen niedrigen Folsäure-Spiegel sorgen. Dazu zählt die einseitige Ernährung mit zu wenig Nährstoffen und wenig abwechslungsreicher Kost. In diesem Zusammenhang können auch häufige Diäten zu einer Unterversorgung führen.

Ein weiterer Faktor ist der Drogenkonsum im Sinne von Alkohol und Zigaretten. Natürlich können Drogen im Allgemeinen schädlich für die Schwangerschaft und die Mutter sein. Selbst bei gesunder Ernährung können dadurch Mängel entstehen. Letztlich können einige Medikamente, darunter auch die Anti-Baby Pille, die Folsäure-Aufnahme beeinträchtigen. Hier kann der behandelnde Arzt über mögliche Risiken bei Medikamenteneinnahme aufklären.

Eine mögliche Unterversorgung ist somit keine Seltenheit und kann gerade beim erhöhten Bedarf Schwangerer eintreten. Mit einer zusätzlichen Folsäureeinnahme kann die Nahrung ergänzt werden und dies bereits ab Kinderwunsch. Zu diesem Zweck eignen sich Produkte wie etwa BabyFORTE FolsäurePlus.